Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmäler:
Drábské svìtnièky - Burg aus dem 13. Jahrhundert in einem
großen Felsmassiv. Es blieben 18 in den Stein gehauene Räume erhalten, der Ort
bietet einen herrlichen Ausblick ins Land.
Hrubá Skála - Gemeinde und Ausflugsort am Rand des
Plateaus Hruboskalská plošina. Am Rand der Felsen steht das Schloß Hrubá Skála,
anstelle einer ursprünglichen im 14. Jahrhundert gegründeten Burg. Zugänglich
ist der Burghof und ein Aussichtsturm. In direkter Nähe des Schlosses lohnen ein
schmaler, Mäuseloch genannter Felsendurchschlupf und das unweite Felsenversteck
Adamsbett sowie der Schloß- und der Marienausblick eine Besichtigung (geWw).
Hruboskalsko - Felsenstadt mit etwa 400 Felstürmen von
bis zu 60 Metern Höhe. Bedeutsames Bergsteigergelände.
Komárov-Telch - seichter Teich mit Sandgrund, angenehmes
Baden und schöne Umgebung.
Kost - besterhaltene gotische Burg in Böhmen, errichtet
zur Wende des 14. und 15. Jahrhunderts auf einer Felsenzunge im Talgrund. Der
große Burgturm ist trapezförmig und den aufmerksamen Beobachter kann es daher
überraschen, daß er von bestimmten Stellen aus alle vier Turmecken erblickt. Die
Burg hat eine interessante und reiche Geschichte und wechselte oftmals den
Besitzer. Sie ist von zahlreichen Sagen umwoben und weckt bis heute den Eindruck
der Uneinnehmbarkeit. Herrliche Umgebung.
Mužský - vulkanischer Basalthärtling, der im Tertiär die
Oberfläche der Kreidetafel durchstieß, jetzt liegt der Gipfel inmitten eines
Sandsteinplateaus.
Sedmihorky - ehemaliges Wasserheilbad, heute Erholungsort
mit günstiger Lage Ausflüge in das Gebiet Hruboskalsko. Die Kurgäste nannten
dieses romantische Land Böhmisches Paradies und dieser Name bürgerte sich bald
für das gesamte Gebiet ein. Bademöglichkeiten und Erfrischungen.
Trosky - das Böhmische Paradies ohne die Burg Trosky wäre
wie Paris ohne den Eiffelturm. Die Ruine dieser im 14. Jahrhundert auf mehreren
vulkanischen Gipfeln errichteten Burg ist die charakteristische Dominante des
Gebietes. Die beiden Panna (Jungfer) und Baba (Alte) genannten Türme sind von
weitem zu sehen. Trosky gehört zu den meistbesuchten Burgen in Tschechien.
Turnov - natürliches Zentrum des böhmischen Paradieses.
Das auffälligste Gebäude der Stadt ist die neogotische Marienkirche (1853
fertiggestellt). Im 1886 gegründeten Kreismuseum des Böhmischen Paradieses
befinden sich neben einer historischen und archaologischen Ausstellung auch
einzigartige Edelsteinexponate. In Turnov hat das LSG Bohmisches Paradies seinen
Sitz und die Touristen finden hier ein Informationszentrum. Am Rand von Turnov
steht das Schloß Hrubý Rohozec.
Valdštejn - Ruine einer frühgotischen Burg, älteste Burg
des Böhmischen Paradieses. Wurde 1260-1280 auf drei Sandsteinfeslen gegründet.
Erlosch bereits Mitte des 16. Jahrhunderts. Zwei Steinbrücken verbinden die
Vorburg mit dem ersten Burghof und sind mit schönen Barockstatuen bestückt. Burg
und Kapelle sind zu besichtigen, lohnenswert ist der Ausblick auf Kozákov.
Valeèov - Ruine einer Felsenburg. Auf einem Felsenplateau
stand der gemauerte Pallas mit gezimmertem Holzaufbau, im 16. Jahrhundert
vergrößert und umgebaut. Heute blieb von den Holzbauten keine Spur, doch lohnt
die Burg ganz entschieden einen Besuch. Man kann eine schmale Treppe
hinaufsteigen und vom Turm des Burgpallas herabblicken.
Vìžický rybník (Teich Vìžák) - am Bach Želejovský potok,
der neben der Bademöglichkeit eine der schönsten Szenerien im Böhmischen
Paradies bildet. Ein Ufer besteht aus Sandsteinfelsen, die bis ins Wasser
hinabfallen.
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